Historische Baugenehmigung für das größte Projekt Paraguays erteilt.

In einer einzigartigen Zusammenarbeit von Regierung, Umweltbehörde, Fachleuten und Experten sowie den Verantwortlichen und den Projektbetreibern des größten, privaten Projekts aller Zeiten in Paraguay hat die SEAM (Umweltbehörde) in nur 2 Monaten den umfassendsten Baubescheid in ihrer Geschichte ausgestellt. „Proyecto Urbanización Paraiso Verde“ – Das Projekt zur Urbanisation des „Grünen Paradises“.

El Paraiso Verde wurde von den Initiatoren Dr. Erwin und Sylvia Annau für größtenteils deutschsprachige Europäer geplant, die aufgrund der Entwicklungen in Europa (überbordende Bürokratie, Migration, Steuerdruck, zunehmende Vergiftung der Umwelt, Wettermanipulationen, Impfzwang) eine neue Heimat suchen oder einen „Plan B“-Zufluchtsort, wohin sie im Falle größerer Krisen in Europa emigrieren können.

„Wir wollen einen Ort schaffen, wo Menschen einander mit Respekt begegnen und ohne ideologische oder religiöse Vorgaben ihr eigenes Leben in Ruhe und in Freiheit leben können. Im El Paraiso Verde findet jeder, der unsere Verfassung von Offenheit, Ehrlichkeit, Handschlagqualität und Verlässlichkeit mitträgt, unabhängig von Nationalität, Rasse oder Religion eine neue Heimat,“ erklärt der Projektinitiator Dr. Erwin Annau.

Das Proyecto „Urbanización Paraiso Verde“ in der Nähe von Caazapa umfasst auf knapp 16 Quadratkilometern den Bau einer kleinen Stadt mit Schule, einem Gesundheitszentrum, Geschäften, einem Gewerbe- und Innovationszentrum, Lokalen, Appartements und ein Siedlungsgebiet mit autarken Grundstücken von 1000 bis 10.000m2.

Der Tiefbau im El Paraiso Verde umfasst mehrere Seen und einen Fluss. Das Bauvorhaben wurde im Jahr 2017 als „Wiederaufforstung“ genehmigt. Dies deswegen, weil es im ländlichen Bereich Paraguays nur 2 Lizenzen gibt:  Rinderzucht (Bau von einem Herrenhaus und von Wirtschaftsgebäuden) und Aufforstung.  Im Zuge einer Aufforstung dürfen Straßen, Kanäle, Häuser und Brücken gebaut werden und es dürfen Gewässer angelegt werden.

Die gängige Praxis war, dass man bei einer Aufforstungslizenz „alles“ machen konnte. Daher waren alle bis zum 11. April 2018 getätigten Tiefbauten auch gesetzeskonform.

Da jedoch El Paraiso Verde nunmehr das größte Projekt Paraguays ist und der Projektumfang über die Aufforstung hinaus ging, haben einige wenige Personen mittels Anzeigen moniert, dass dieses umfassende Projekt mit Aufforstung nichts mehr zu tun habe.

Man erwirkte daher einen Besuch des Staatsanwalts für Umwelt am 11. April 2018.

Der Staatsanwalt überbrachte eine einstweilige Verfügung, wonach der TIEF-Bau (nicht der Hochbau) zur Klärung des Projektumfanges vorübergehend angehalten wurde.

Während so manches Boulevardblatt schon das „Aus“ des Projekts feierte, setzten sich die Verantwortlichen der RELJUV S.A. und die Projektinitiatoren mit den Politikern aller Parteien, den Behörden und den Experten in konstruktiven, durchwegs positiven Gesprächen zusammen, um dieses Projekt so rasch als möglich weiterbetreiben zu können. Die Betreiberin des El Paraiso Verde (RELJUV S.A.) ist mittlerweile der größte Arbeitgeber in der Region.

„Erst ungerechtfertigte Anzeigen und das vorübergehende Anhalten der Tiefbauarbeiten ermöglichte es uns, eine Baugenehmigung GENAU für unser Projekt zu verlangen, was zuvor nicht möglich war,“ erläutert Dr. Erwin Annau. „Jetzt haben wir eine Genehmigung die es nie zuvor gab und die es voraussichtlich auch nie wieder geben wird. Dazu ist das Projekt viel zu umfangreich und unsere Umweltschutzmaßnahmen sind für andere Projekte zu aufwendig.“

El Paraiso Verde beschäftigt derzeit 28 Mitarbeiter. 14 Ausgewanderte wohnen bereits auf dem Gelände und noch in diesem Jahr werden viel mehr Auswanderer erwartet. Geplant ist die Siedlung für ca. 6000 Auswanderer und ca. 10.000 heimische Arbeitskräfte. Ein Segen für die strukturschwache Region um Caazapa.

Am 14. Juni 2018 wurde nach 2 Monaten intensivster Bemühungen aller Beteiligten in Paraguay Geschichte geschrieben.

Es erschienen um 12 Uhr Mittag der Staatsanwalt für Umwelt aus Asuncion und der Gutachter für das umfassende Hydrologische Gutachten zum Nachweis der Unbedenklichkeit des Projekts für den Nationalpark Isla Susu. (Hydrologie ist die Wissenschaft, die sich mit Wasser in der Biosphäre der Erde befasst)

Des Weiteren kamen die Gutachterin für die Expertise zur Unbedenklichkeit in Bezug auf das Grundwasser, sowie Techniker und Fachleute der SEAM.

Auch wurden Nachbarn eingeladen, welche der Amtshandlung als Zeugen beiwohnten und die Richtigkeit aller Vorgänge im Zuge der Inspektion bestätigten.

Seitens der Trägergesellschaft der RELJUV S.A. erschien der Vorstandsvorsitzende Dr. Juan Buker mit seinen Anwälten und seinen Fachleuten.

Die Amtshandlung begann mit der Einsicht in die seit 31.Mai 2018 vorliegenden SEAM Lizenz.

Anschließend begab sich der Staatsanwalt mit einem Fahrzeugkonvoi auf das Gelände des El Paraiso Verde, um die durchgeführten Arbeiten zu inspizieren.

Ergebnis: Alles Gesetzes-konform, genau gemäß Baubewilligung.

Das Abschlussprotokoll wurde vom Staatsanwalt für Umwelt verfasst und von allen Parteien unterschrieben.

Danach hieß es: BAGGERN FREI!

Baugenehmigung

Das Deckblatt zur Lizenz: Urbanisierung

Der, der Baugenehmigung zugrundeliegende Plan unserer Urbanisation

FOTOS:

Link zur Fotogalerie