Rinderzucht im El Paraiso Verde

Grundsätzliche Überlegungen für das Überleben einer Kolonie

Ethik versus Moral in einer Richtungs-losen Zeit

Die meisten unserer Newsletter-Leser begrüßen unsere Anstrengungen, El Paraiso Verde ökonomisch und finanziell autark zu machen. Umso interessanter sind Kritiker, die uns folgende Fragen (mit mehr oder weniger Fanatismus) stellen:

„Warum Rinderzucht, wenn wir doch das „Grüne Paradies erschaffen wollen“? Ist das kein Widerspruch? Diese Tiere werden doch dann geschlachtet!“

Ja, so ist das: Diese Rinder werden nach dem Aufenthalt im El Paraiso Verde mit so wenig als möglich Adrenalin – Ausstoß geschlachtet. Wir arbeiten eng mit entsprechend eingerichteten Schlachthöfen zusammen und setzen geeignete Maßnahmen um den Stress der Tiere möglichst zu vermeiden.

Auf dem Weg zum Paradies muss man einen machbaren Weg gehen, Sachzwänge anpacken und der Realität ins Auge schauen.

Jeder erwartet, dass unser Projekt ohne Schulden erfolgreich ist.  Viele andere, ähnliche, ambitionierte Projekte wurden insolvent.

Wir sprechen im El Paraiso Verde von einer Infrastruktur, welche andere Gemeinden in 50 Jahren hinstellen, finanziert mit Bankkrediten, Anleihen und Steuern. All das sollen wir irgendwie schaffen, nur „kosten darf es nichts“.

Es gilt, noch viele Millionen EURO in diesem Projekt zu investieren (Hochwasserschutz, Dämme, Kanäle, Seen, Straßen, Glasfaser, Wasser, Elektrizität, Ufergestaltung, Restaurants, Hotels, Shops….)

Dazu braucht es Geld, von dem wir nicht wissen, ob es auf Dauer noch aus Europa herauskommen wird. Daher war es an der Zeit, neue Lösungen zu finden.

Die Lösung der Rindermast erregt manche sensiblen Gemüter. Absolut verständlich, aber nicht Situations- angepasst. Wir müssen unser Ziel mit den Möglichkeiten erreichen, die uns das Land bietet. Alles andere ist Kopfkino.

Ein anderes Beispiel: Fast alle überzeugten „Anastasia-Jünger“ taten im Rahmen unserer Erstgespräche kund, dass sie „Energie-autark“ leben, sich selbst versorgen und naturgerecht wohnen wollen. Das waren über 98% unserer Gesprächspartner!

Dann aber,  als sie hier waren und es 40 Grad hatte, wollten sie doch Häuser mit 3 Klimaanlagen, Groß-Kühlschrank und Monster-TV. Eingekauft wird von den meisten immer noch im Supermarkt, weil der eigene Garten in Arbeit ausartet.

Abstriche im Komfort für die Umwelt? In der Theorie (im Kopf) JA. In der Realität haben wir das mit ganz wenigen Ausnahmen nicht erlebt.

Die größte Epidemie des 21. Jahrhunderts: Dis-assoziation, die Diskrepanz zwischen dem Denken im Kopf, Wunschträumen und dem Handeln im physikalischen Universum. Viele Menschen leben in einer „bio-digitalen Realität“.

In Paraguay wächst zwar fast alles, aber Geld auf den Bäumen gibt es auch hier nicht.

Die Erlöse aus den Grundstücksverkäufen tragen einen großen Teil der Infrastruktur, aber decken bei weitem nicht alle Investitionskosten. Alle Gewinne aus Hausbauten und Grundstücksbauten, so es die gibt, werden bei uns in die Infrastruktur investiert.

Ja, und es hat sich sogar bei den bissigsten Kritikern mittlerweile herumgesprochen, dass unsere Häuser in (für Paraguay) ausgezeichneter Qualität gebaut werden und preislich nur im gehobenen Mittelfeld liegen. Es gibt einige außerhalb des El Paraiso Verde, die für viel weniger Qualität viel mehr Geld verlangen.

Viele unserer Investoren werden ab 2021 ihre Lebensersparnisse in Vorzugsaktien der Paraiso Verde S.A.e investieren,  da sie mit dem Zusammenbruch des Rentensystems in Europa rechnen.

Die Kapitalanlage in der Paraiso-Verde S.A.e ist ausschließlich für unsere Bewohner vorgesehen und daher ausnahmslos nicht öffentlich. Sie ist auch nur in Paraguay erhältlich und wird außerhalb von Paraguay nicht angeboten oder gezeichnet.

Nur wer im El Paraiso Verde ein WOHN-Grundstück sein Eigen nennt, permanent oder zumindest im Rahmen eines Zweitwohnsitzes wohnt, darf daran teilnehmen.

Aus den 14 Einkunftsarten, von denen eine der wichtigsten die Rindermast ist, erwarten sich die Anleger (ohne einen verbindlichen Anspruch und ohne Zusage) 10% Rendite im Jahr. Diese zu erwirtschaften,  trotz COVID und der gravierenden ökonomischen Folgen der Betrugs-Seuche ist eine Herausforderung, der wir uns mit Zuversicht stellen werden.

Wir sind in der Hoffnung, dass Planet Erde den derzeitigen Wahnsinns-Anfall beendet und zur Normalität zurück kehrt (zur ALTEN Normalität, wohl gemerkt).

Würden wir gerne auf die Rindermast als essentiellen Geschäftszweig aus „esoterischen Gründen“ verzichten? Ich denke schon. Wäre das realistisch? Nein. Nicht auf Planet Erde im 21. Jahrhundert.

An alle, die diese Form der Rinderhaltung (naturgerecht, ökologisch, „Rinderparadies“) als unmoralisch kritisieren:

Denkt einmal über den Unterschied zwischen MORAL und ETHIK nach. 

Moral sind aufgestellte Regeln, die eine Bevölkerungsgruppe willkürlich aufstellt und damit beschließt was richtig oder falsch ist (z.B. Du „musst eine Kappe tragen“, „Du muss Dich vor dem Herrscher verbeugen“, „Frauen müssen ihr Gesicht verdecken und sich damit schwerste Atemwegserkrankungen einhandeln“, oder – derzeit bei linken Politikern besonders beliebt –  „vor dem Mob niederknien“).  

Das ist MORAL. Moral ist leider manchmal unmoralisch, ungesund, unlogisch und schädlich für Körper, Geist und Gesellschaft.

Ethik ist Vernunft. Ethik bedeutet: was ist im Sinne des Wohles aller VERNÜNFTIG?

Ethik berücksichtigt unsere Mitbewohner, deren Altersabsicherung, die über 1000 Menschen, die direkt von unseren ausbezahlten Löhnen leben und natürlich auch die Tiere, die wir so schön unterbringen, dass sie nach weniger als 24 Stunden nach Ankunft zu muhen aufhören und sofort zunehmen, weil sie sich hier wirklich wohl fühlen.

Das Heulen der jungen Rinder, wenn sie von Herde und Mutter getrennt über weite Distanzen transportiert werden, dauert nach der Ankunft in anderen Farmen auch eine Woche und solche Jungtiere nehmen üblicherweise zuerst einmal ab, wenn sie sich nicht wohl fühlen.

Ist es besser, „OOOHHMMM“ zu singen und zu sehen, wie die Lebensersparnisse von Familien verbraten werden, weil kein ausreichendes, operatives Einkommen generiert wird? Dafür gibt es genug Beispiele bei anderen Projekten.

Wenn man keine kaufmännische Führung hat und nur beseelt von einer Vision den Dingen seinen Lauf lässt, investieren die einen aus Begeisterung und Vertrauen in salbungsvolle Worte eines Gurus oder eines guten Verkäufers und die anderen kommen, meditieren, wollen die „Neue Zeit einläuten“ und dann ist das Geld weg. War ja nicht ihres…..

Für alle Beteiligten bedeutet das dann ein böses Erwachen nach der Astralreise.

Nicht mit uns, nicht im El Paraiso Verde.

Der Verkauf von Grundstücken ist kein Einkommen, sondern der Verkauf einer limitierten Substanz („Tafelsilber). Die Erlöse aus Grundstücken müssen in die Infrastruktur investiert werden. Laufende Kosten inklusive Gewinnanteile für unsere Anleger müssen aus operativen Gewinnen bezahlt werden.

Ja und noch etwas: So ein Projekt funktioniert nur, wenn die Initiatoren NICHT Geld-motiviert sind. Also, bevor jemand so etwas anfängt: Macht etwas Seelenforschung über eure wirklichen Motive (Geld, Macht, Ansehen, Ego, Reichtum, oder doch von Herzen das Ziel des Projekts). Und wenn das Ziel des Projekts nicht euer ganzes Sein füllt, sondern ein halbes Auge noch auf Mammon, Macht und Ego schielt)- lasst es sein. Euer Projekt wäre auf Sand gebaut.

Und noch etwas braucht ihr: unerschütterliches Gottvertrauen. Wer nicht an etwas Höheres und Größeres als sich selbst und an die Führung von oben glaubt, sollte so ein Projekt bleiben lassen.

Daher gibt es in jedem Projekt Phasen, in denen der machbare und der vernünftige Weg gegangen werden muss, nicht der ideale Weg. Das ist ETHIK! VERNUNFT!

Wenn wir keine Rinder züchten, machen es andere, aber viele machen es nicht human, nicht artgerecht, nicht biologisch, mit Hormonen, Soya, und allem was dazu gehört. Wir verwenden nur natürliches Futter, keine Hormone, kein Stress.

Wenn wir grundlegende wirtschaftliche Gesetze (mehr einnehmen als ausgeben) aus „moralischen Gründen“ ignorieren würden, wäre das ein Desaster.

ETHISCH sind Entscheidungen zum überwiegenden Wohl ALLER.

Würden Regierungen zwischen Ethik und Moral entscheiden können, wäre die Vernichtung von Millionen Existenzen während der nicht existierenden COVID-Pandemie nie passiert. Man hätte gefährdete Gruppen in Quarantäne geschickt, das Leben und die Wirtschaft wären aber weiter gegangen.

Und man hätte existierende Heilmittel (CDL, MMS, Hydroxichloroquine) nicht mit kriminell falschen Berichten in (jetzt nicht mehr) „angesehenen“ Medizinzeitschriften unterdrückt.

Nachdem die Lockdowns langsam gelockert wurden, haben wir mehr Selbstmord-Tote, mehr Tote durch verzögerte, medizinische Betreuung und durch häusliche Gewalt als COVID Tote! Dazu kommen in den nächsten Jahren die Atemwegserkrankungen durch das Tragen der gesundheitsschädlichen Maske und dann die Folgen von 5 G, das ja während des Lockdowns fleißig ausgebaut wurde.

Nicht zu vergessen: 2% aller Menschen, deren Existenz durch COVID vernichtet wurde, werden den Beruf wechseln und in die Kriminalität gehen. Neue „Karrieren“ tun sich auf….

Wer baut für diese gescheiterten Existenzen die Gefängnisse, wer zahlt die Schäden der Verbrechensopfer? Wie viel unsägliches Leid werden die COVID Kriminellen anrichten? Wie viel Schaden an Menschenleben und Familientragödien kann man nicht durch frisch gedrucktes „funny money“ (= Euro) wieder gut machen?

Wir zeigen mit EL PARAISO VERDE einen Weg und fordern jede Gemeinde auf, es uns nach zu machen.

Jede Gemeinde, jedes Dorf, jede Stadt könnte das mit ihren Ressourcen nachahmen.

Die haben schon eine Infrastruktur, die haben laufende Einnahmen.

Das geht aber nur, wenn das Gemeinwohl über dem Wohl des einzelnen steht. Korruption und Eigennutz sind der Grund warum andere Gemeinden das nicht auf die Reihe bringen.

Zur Realisierung dieser Vorzeigegemeinschaft für die Welt brauchen wir mehr als nur „gute Ideen“. Wir brauchen Leute, die das was sie vorschlagen dann auch tatsächlich realisieren. Mit Garantie. Mit derselben Garantie, die man von uns, den Gründern erwartet hat. Nämlich, dass wir alles tun, was wir sagen und dass das Projekt erfolgreich ist.

Das war wieder ein Aufruf an alle Erfinder, die neue Umwelttechnologien oder alternative Energie erfunden haben: Hier ist eure Chance.

Ich freue mich auf eure Mitarbeit. So wie wir: 17 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

An dieser Stelle ein Lob an unsere Paraguayischen Mitarbeiter: Die arbeiten nicht von 7-17 Uhr. Die sind um 6:45 bei der Morgenbesprechung, meist Sonntag 17 Uhr bei der Wochenplanung und sie sind immer zur Verfügung, wenn man sie braucht.

Und: Sie sie VOLL begeistert, enthusiastisch, freundlich, respektvoll, zuvorkommend.

„Produktivität ist die Basis von Begeisterung, Selbstwertgefühl und Glücklich-Sein.“

Vielleicht – in ferner Zukunft – können wir, wenn Geld abgeschafft wurde, weil alle in der Fülle leben und wenn wir in die nächste Dimension aufgestiegen sind, die Rinderzucht in Liebe und tiefer Dankbarkeit diesen wundervollen, friedlichen Tieren gegenüber loslassen. Die Rinder haben dann einen wichtigen Beitrag geleistet um uns dorthin zu bringen wo wir dann hoffentlich sein werden.

Die Verbesserung des Bodens durch die Rinder ist übrigens für uns der wichtigste, nicht- ökonomische Grund.

Ihr seid eingeladen, uns beim Bau des grünen Paradises zu helfen. Bedenkt aber, dass hier 150% Einsatz gefordert werden. Anders entstehen solche Projekte nicht.

Alles Liebe

Erwin Annau