Tagebuch: Mein Leben in Paraguay, 17.7.2017

Treffen mit unserer Architektin. Sie ist extra aus Deutschland angereist um den Beginn der Bauarbeiten für Pira Tava zu besprechen. Wir fahren ins El Paraiso Verde (EPV) und inspizieren die Lage und die Höhenkoordinaten des Sees und seiner Umgebung, in der die Häuser von Pira Tava gebaut werden sollen.

Interessante Begegnung, die uns wieder zeigt, wie sehr wir vom El Pariso Verde in Paraguay angesehen sind:

Am Weg nach Caazapa werden wir von der Verkehrsstreife angehalten. Leider hatte ich vergessen, das Licht bei der Überlandfahrt anzumachen (das ist Vorschrift und mit 350.000 Euro Verkehrsstrafe bedroht).

Da ich den Polizisten nicht verstehe, rufe ich bei uns im Büro an und gebe das Handy an den Polizisten weiter. Der telefoniert mit unserem Büro, gibt mir das Telefon, wünscht mir freundlich eine gute Fahrt und wir fahren weiter.

Es fühlt sich gut an, wenn man in einem Land willkommen ist. Wir bringen dem Land Arbeitsplätze und wertvolle Menschen, da kann man auch mal ein Vergessen beim Aufdrehen des Autoscheinwerfers mit einem Lächeln vergeben….

Wir legen fest, dass alle Häuser auf dem absolut besten, deutschen Standard gebaut werden. Im Detail wird die Konstruktion der Bodenplatte festgelegt. Diese wird so gebaut, dass keine Feuchtigkeit aufsteigen kann. Eine Qualität, die man in Paragauy in dieser Form nicht kennt. Wir setzen neue Standards in diesem Land.

Die Gastronomie wird besprochen. Alles deutet darauf hin, dass wir möglicherweise das Herrenhaus abreißen und eine moderne Gastronomie auf höchstem Standard errichten werden.

Die Straßenbauarbeiten wurden heute wegen des Regens unterbrochen. Es hatte heute 7 Grad. Erst als die Sonne wieder schien, wurde es wieder warm. Die Straße zum Bezirk Isla Susu ist bereits bis zur Bauminsel befestigt, noch nicht verdichtet. Die August- Gäste sollen bereits bis zu m Isla Susu Bezirk auf der Straße fahren können. Binnen kürzester Zeit wurden hier die ersten paar Kilometer Straße angelegt.