Die E.U. hat ein Gesetz zum „right to forget“ (Das Recht, vergessen zu werden, Art. 17 der Europäischen Datenschutzverordnung) erlassen.

Etwas was schon so lang her ist, dass es heute niemandem mehr interessiert, wie z.B. meine Zugehörigkeit zu Scientology, die vor 20 endete, fällt unter dieses Gesetz.

Die Scientology Sekte jedoch behandelt die Daten ihrer Mitglieder nicht vertraulich – etwas, was jeder in der Branche der geistigen Beratung als ERSTES zu tun hat:
Klientendaten absolut und ohne Wenn und Aber vertraulich zu behandeln.

Vielmehr veröffentlicht sie die Daten über die Zugehörigkeit ihrer Mitglieder und sogar Informationen aus dem Auditing (der geistigen Beratung) im Internet und schädigt damit ihre eigenen Mitglieder und ganz besonders ehemalige Mitglieder. .

Wenn sie Mitglieder ausschließt oder diese austreten (beides ist in meinem Fall geschehen), veröffentlicht sie diesen Ausschluss um die EX-Mitglieder mundtot zu machen.

Meine Zugehörigkeit zu dieser gefährlichen Sekte endete vor 20 Jahren damit, dass ich nach dem Durchschauen der Praktiken und der wahren Interessen der Sekte, Scientology mit einer 100 Millionen Klage und dem Schreiben eines Enthüllungsbuches drohte.

Danach wurde ich ausgeschlossen. Dies geschah mit einem „Declare“ das in fast jedem Absatz das Strafdelikt der Verleumdung und Übler Nachrede verwirklichte.
(§186 und §187 des deutschen Strafgesetzbuches)

Zwei Mal musste das interne Scientology Schiedsgerichtsverfahren, welches ich nach diesem ungesetzlichen „Declare“ anstrengte zugeben, dass das Declare ungerechtfertigt war und strafrechtliche Sachverhalte (Verleumdung, Üble Nachrede) verwirklicht.

Zwei Mal wurden die „Findings und Recommendations“ (Erkenntnisse und Empfehlungen) des Schiedsgerichts auf Anordnung der Führungs-Riege der Sekte nicht veröffentlicht.

Daher weist Scientology das Grundprinzip der Trennung von Judikative und Exekutive, wie es in jedem funktionierenden Gemeinwesen als Grundpfeiler einer Verfassung normiert sein sollte, nicht auf.

Vielmehr steht in deren Richtlinien, dass Erkenntnisse des Schiedsgerichts zur Exekutive gehen müssen, welche entscheidet, ob diese Erkenntnisse veröffentlicht werden sollen.

Fazit: das FALSCHE Declare (Ernennung zur „Unterdrückerischen Person“) mit den durch die Scientologen verwirklichten Strafdelikten der Verleumdung und der üblen Nachrede) wurde unter Verletzung der im Internet veröffentlicht.

Die Richtigstellungen durch das eigene Schiedsgericht jedoch nicht.

Eine Horrorvorstellung für jeden, der heute überlegt, sich dieser Sekte anzuschließen.
Dadurch wird jeder erpressbar und kommt vom Stigma der Zugehörigkeit zu Scientology nicht mehr los, selbst wenn er oder sie austritt!

Da die Richtlinie, dass Urteile des Scientology Schiedsgerichts (Commtee of Evidence) nur nach Genehmigung durch die Exekutive veröffentlicht werden können, von L. Ron Hubbard persönlich stammt, ist davon auszugehen, dass er dies bewusst so wollte und daher die Absicht hatte, Kritiker mundtot zu machen. Hubbard war zu intelligent, dass ihm das nicht aufgefallen wäre.

Dr. Erwin Annau

(Aus dem Buch: Scientology- ein Insider spricht)